Tinnitus Ursachen: Wenn Nacken und Kiefer die Ruhe stören
Ein leises Pfeifen, ein tiefes Brummen oder ein rhythmisches Klopfen: Tinnitus ist für Betroffene oft eine enorme Belastung im Alltag. Wenn der HNO-Arzt keine organische Ursache am Innenohr findet, bleiben viele Patienten ratlos zurück. Doch wussten Sie, dass die Ursache für das lästige Ohrensausen oft fernab des Ohrs liegt?
In meiner Praxis für Osteopathie „Osteocrone“ in Dresden- Weißer Hirsch und Cossebaude sehe ich immer wieder, dass funktionelle Störungen im Körper das Symptom Tinnitus befeuern können.
Nicht jeder Tinnitus entsteht durch ein Lärmtrauma. In vielen Fällen handelt es sich um einen sogenannten somatischen Tinnitus. Das bedeutet, dass Signale aus anderen Körperregionen die Hörbahn beeinflussen. Besonders häufig sind zwei Bereiche verantwortlich:
Die Halswirbelsäule (HWS): Blockaden oder starke Verspannungen der oberen Nackenmuskulatur können den Blutfluss und die Nervenbahnen zum Kopf beeinträchtigen.
Der Kiefer (CMD): Das Kiefergelenk liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gehörgang. Eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) – oft durch nächtliches Zähneknirschen ausgelöst – ist eine der häufigsten Begleiterscheinungen von Ohrgeräuschen.
Hilfe bei Tinnitus: Der ganzheitliche Ansatz der Osteopathie
Die Osteopathie betrachtet den Körper als Einheit. Anstatt nur das Symptom „Ohrgeräusch“ zu behandeln, suchen ich nach der Blockade, die das System aus dem Gleichgewicht gebracht hat.
Wie sieht eine Behandlung aus?
Wenn Sie mit der Frage „Was hilft bei Tinnitus?“ zu mir in die Praxen in Dresden kommen, untersuche ich zunächst Ihre Statik.
Parietale Osteopathie: Wir lösen Verspannungen im Nacken und richten die Wirbelsäule sanft aus.
Craniosacrale Therapie: Durch feine Impulse am Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum) wird das Nervensystem beruhigt und der Druck aus dem Bereich des Schläfenbeins genommen.
Kieferbehandlung: Wir lockern die Kaumuskulatur, um die enge Verbindung zwischen Kiefer und Mittelohr zu entlasten.