Den inneren Schweinehund an die Leine nehmen: Dein entspannter Start ins neue Jahr

Ein neues Jahr, neue Vorsätze – wir kennen es alle. Doch oft verpufft die Motivation schon nach wenigen Wochen, weil wir uns zu viel auf einmal vornehmen. In meiner Osteopathie-Praxis sehe ich häufig, dass Stress der größte Feind der Gesundheit ist. Deshalb lautet mein Motto für dieses Jahr: Bewegung ja, Stress nein!

​Anstatt den „inneren Schweinehund“ zu bekämpfen, führen wir ihn dieses Jahr einfach entspannt an der Leine. Hier erfährst du, wie du ohne Leistungsdruck mehr Mobilität in deinen Alltag bringst.

Revolve Exercise Standing Two Arm Pull

Warum sanfte Bewegung der Schlüssel ist

​Aus osteopathischer Sicht ist unser Körper auf Fluss angewiesen. Bewegung hält die Faszien geschmeidig, fördert die Durchblutung und unterstützt die Selbstheilungskräfte. Dabei muss es kein Marathon sein. Es geht darum, die Gelenke zu mobilisieren und Verspannungen zu lösen.

​Hier sind vier einfache Wege, um den Schweinehund sanft in den Alltag zu integrieren:

  • Spazierengehen: Die unterschätzte Wunderwaffe. Es entlastet die Wirbelsäule, lüftet den Kopf und bringt den Stoffwechsel in Schwung – ganz ohne Sportzeug.

  • Schwimmen: Die absolute Wohltat für die Gelenke. Durch den Auftrieb des Wassers bewegen wir uns fast schwerelos, was besonders bei Rückenbeschwerden ideal ist.

  • Joggen: Wenn du Lust auf frische Luft und Tempo hast, ist moderates Laufen super für das Herz-Kreislauf-System. Wichtig: Achte auf gute Schuhe und ein Tempo, bei dem du dich noch unterhalten könntest.

  • FLEXVIT-Training: Diese elastischen Bänder sind ein echtes Highlight für das Training zu Hause. Sie ermöglichen ein funktionelles Widerstandstraining, das die Tiefenmuskulatur stärkt und die Mobilität verbessert, ohne die Gelenke zu überlasten.

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So entsteht eine echte Routine (ohne Druck!)

​Der Fehler liegt oft im „Alles-oder-nichts-Denken“. Ein gesundes, regelmäßiges Training entsteht nicht durch Willenskraft, sondern durch Gewohnheit.

  1. Die 10-Minuten-Regel: Nimm dir vor, nur 10 Minuten spazieren zu gehen oder die FLEXVIT-Bänder zu nutzen. Meistens macht man weiter, wenn man erst einmal angefangen hat.

  2. Feste Termine statt „vielleicht“: Trage dir deine Bewegungseinheiten wie einen Termin beim Zahnarzt oder bei mir in der Praxis fest in den Kalender ein.

  3. Hör auf deinen Körper: Es gibt Tage, da braucht der Körper eher eine sanfte Dehneinheit als eine Joggingrunde. Das ist okay! Osteopathie lehrt uns, achtsam mit unseren Ressourcen umzugehen.

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Fazit: Dein Körper wird es dir danken

​Der innere Schweinehund muss nicht verschwinden – er muss nur lernen, wer die Richtung vorgibt. Mit einer Mischung aus Ausdauer, Kraft und Entspannung legst du den Grundstein für ein schmerzfreies Jahr.

​Hast du Fragen zu speziellen Übungen oder möchtest du deinen Bewegungsapparat einmal gründlich checken lassen, bevor du voll durchstartest? Ich unterstütze dich gerne dabei, Blockaden zu lösen und deine Mobilität zu steigern.

Ich wünsche dir einen bewegten und entspannten Start in das neue Jahr!

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